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Der Spartipp im Haushalt: Wasser sparen leicht gemacht

Von fließend Wasser träumte noch die Generation der heutigen Großeltern, während eine Küche oder ein Bad ohne Wasseranschluss heute nicht mehr vorstellbar ist. Nach Jahrzehnten der Wasserverschwendung hat sich der Verbrauch heute eingependelt und ging in den letzten Jahren beharrlich zurück, wofür sich das neue Umweltbewusstsein als auch die steigenden Preise für Nebenkosten verantwortlich zeigen.

Heute verbraucht jeder Deutsche im Schnitt 130 bis 135 Liter Wasser pro Tag, woran das Warmwasser zur Körperpflege in den meisten Haushalten den größten Anteil hat. Moderne Toiletten benötigen für eine Spülung etwa drei Liter, die Badewanne je nach Größe etwa 100 Liter und bei der Dusche summiert sich der Verbrauch bereits ab Duschzeiten von mehr als zehn Minuten. Neben der Körperpflege und Hygiene verbraucht jede Person für das Kochen nochmals vier Liter, drei Liter Wasser für den Geschirrspüler und 20 Liter für die Waschmaschine.

Beim Kauf von Haushaltsgeräten lässt sich der Wasserverbrauch hierbei durch die Wahl eines Gerätes mit optimaler Energieeffizienzklasse reduzieren und Spüler sowie Waschmaschine sollten natürlich auch bis zu ihrer idealen Füllmenge bestückt werden. Beim Duschen ergeben sich ebenfalls immense Einsparmöglichkeiten, indem der Duschkopf durch einen Duschsparkopf ersetzt wird, der den Wasserdurchlauf auf etwa acht Liter pro Minute durch Luftbeimischung senkt. Auf das gemütliche Bad in der Badewanne muss selbstverständlich niemand verzichten, auch wenn das Vollbad zum Wasser sparen im Vergleich zu der Dusche jedoch eher weniger taugt – zwei Personen können aber immerhin das gleiche Badewasser nutzen und nacheinander baden.

Am Waschbecken sorgt ein Perlstrahler für einen geringeren Verbrauch und die meisten modernen Toiletten verringern den Wasserverbrauch mit Spartaste und Spar-Spülkasten um etwa die Hälfte des Normalverbrauchs. Auch beim Kochen kann man mit etwas Umsicht Wasser sparen , indem sauberes Wasser aus dem Topf noch für die Blumen verwendet wird und die Töpfe beim Kochen nicht überfüllt werden, was auch noch Strom und Gas spart. Mit ein wenig Umsicht im Alltag lässt sich der Wasserverbrauch für alle Haushalte reduzieren, was schlussendlich auch der Umwelt und dem Geldbeutel zugute kommt – Wasser ist mittlerweile nämlich ein teures Gut.